Moderner Milchbauernhof

Ausgezeichnete Sorge für Kühe & tagesfrische Qualitätsmilch


Das Landgut Kaamps ist aufgrund der Liebe für den Beruf des Bauern, in Kombination mit großem Engagement aller Beteiligten, zu dem geworden, was es heute ist: ein moderner Milchbauernhof, bei dem sich alles um die Sorge für die Kühe und die Qualität der Milch dreht. Tagaus, tagein wird hart gearbeitet, wobei sich die Bauern Herbert & Yvonne stets um Nachhaltigkeit auf ihrem Landgut bemühen.

Wie alles begann..

Die Geschichte von Kaamps geht zurück zu jener Zeit, da die Eltern von Bauer Herbert von einem Onkel und einer Tante den Bauernhof Kaamps im kleinen Dorf Deurningen (Overijssel) übernahmen. Diese Tante Mieke war seinerzeit (1920) Dienstmädchen bei den Gebrüdern Kamphuis (Kaamps). Zwei Brüder starben, zurück blieben Hendrik Kamphuis (71 Jahre) und das Dienstmädchen Mieke (31 Jahre). Eines Tages kam Mieke nach einer Plauderei mit dem Nachbarn Deterd nach Hause und erzählte Hendrik, dass ihr gerade die Ehe angetragen worden war. Hendrik erschrak und sagte: „Aber dann kannst du auch mich heiraten!“ Gesagt, getan: sie beschlossen zu heiraten.

Im Jahre 1963 erbte Herberts Mutter Bertha den Bauernhof. Der Bauernhof existiert also schon seit mehreren Generationen. Ursprünglich war er ein gemischter Betrieb mit Kühen, Schweinen und Hühnern. 1985 wurde der Milchbauernhof um die Käserei erweitert, und es wurde das Landgut Kaamps gegründet. 

Die Gegenwart

Das prächtige Landgut Kaamps hat sich auf die Kuhhaltung und die Herstellung von Milch höchster Qualität verlegt. Zusammen mit einigen Mitarbeitern kümmert sich die Familie Nijland (Vater, Mutter, zwei Söhne und zwei Töchter) Tag und Nacht um die Versorgung des Viehs, die Arbeiten auf dem Land und die Zubereitung von Käse.

Kühe

Das Wohl der Tiere liegt der Familie Nijland sehr am Herzen. Darum sind die Kühe auf dem Landgut Kaamps sogenannte freilaufende Kühe. Früh am Morgen werden die Stalltore geöffnet, bei gutem Wetter gehen die Kühe immer ins Freie. Im Laufe des Tages wird den Kühen überlassen, ob sie draußen auf den Wiesen grasen oder sich in den Stall begeben.

Ställe

In den Ställen fehlt es den Kühen an nichts. Für heiße Sommertage gibt es Lüfter; Massagebürsten sorgen für Entspannung, und Matratzen auf den Böden schützen die Pfoten. Es gibt genügend Freiraum in den Ställen, um frei darin herumzulaufen, und den ganzen Tag über sorgt ein Mistroboter für die Reinigung.

„Wenn wir gut für die Kühe sorgen, sorgen die Kühe gut für uns.“ (Herbert Nijland)

Milch

Natürlich werden die Kühe zwischendurch gemolken. Dies geschieht mit einem freiwilligen Melksystem. Das heißt: die Kühe bestimmen selbst, wann sie gemolken werden. Beim Melken werden die Euter der Kühe gereinigt und bekommen sie Futter. Geht eine Kuh zu oft zur Melkmaschine? Dann wird sie an das Melksystem nicht angeschlossen. War eine Kuh schon lange nicht mehr an der Melkmaschine? Dann bekommt Bauer Herbert eine Meldung darüber und kontrolliert er, ob mit der Kuh alles in Ordnung ist.  

Die besondere Fürsorge für die Kühe schlägt sich in einem besseren Leben und in Milch hervorragender Qualität nieder.

Futter

Die Kühe bekommen Kleefutter, das von der eigenen Weide (ca. 120 ha Land) gewonnen wird. Es werden Klee und Gras ausgesät, sodass die Kühe später auf der Weide grasen können. Auch das Silofutter für die Kühe wird selbst angebaut und geerntet. Dadurch entsteht ein nahrhafter Wintervorrat, von dem die Kühe zehren können, wenn es im Winter zu kalt ist, um nach draußen zu gehen.

Nachhaltigkeit

Das Landgut Kaamps legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und ist stolz darauf, dass diese auf diversen Ebenen im Landgut umgesetzt wird. So ist die Gewinnung des Kleefutters gut für die Umwelt, weil dadurch weniger künstliche Düngemittel auf dem Land vonnöten sind. Außerdem liefert das Landgut Kaamps „blaue Dienste“. Das heißt: das Land wird bereitgestellt, um bei starkem Regen unter Wasser stehen zu können, sodass landschaftliche Elemente erhalten bleiben.